Anlagebetrag
Was ist Tagesgeld?
Tagesgeld ist eine der flexibelsten Anlageformen in Deutschland. Du parkst dein Geld auf einem speziellen Konto und kannst jederzeit darauf zugreifen, ohne Kündigungsfristen oder Strafgebühren. Damit eignet sich ein Tagesgeldkonto perfekt als Notgroschen, für kurzfristige Sparziele oder als Zwischenlager. Die Verzinsung erfolgt variabel – in Zeiten steigender Leitzinsen profitierst du davon.
Zinssatz und Aktionszins
Beim Tagesgeld unterscheidet man zwischen dem regulären Zinssatz und dem Aktionszins. Der Aktionszins ist ein befristetes Angebot für Neukunden (meist 3–6 Monate). Danach gilt der reguläre Zinssatz. Prüfe deshalb immer beide Werte.
Einlagensicherung und Sicherheit
Jedes Tagesgeldkonto innerhalb der EU unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Person und Bank. In Deutschland greift zusätzlich häufig die freiwillige Einlagensicherung. Wir zeigen dir transparent das Sicherungsland jedes Anbieters.

Häufige Fragen zum Tagesgeld

Wie oft kann ich auf mein Tagesgeldkonto zugreifen?
Du kannst jederzeit und ohne Einschränkungen auf dein Tagesgeld zugreifen. Es gibt keine Kündigungsfristen, keine Mindestlaufzeiten und keine Strafgebühren bei Abhebungen. Das macht Tagesgeld zur idealen Lösung für deinen Notgroschen oder kurzfristige Rücklagen.
Was passiert nach Ablauf des Aktionszinses?
Nach Ablauf der Aktionsphase (typischerweise 3 bis 6 Monate) wird dein Guthaben zum regulären Zinssatz verzinst. Dieser liegt in der Regel niedriger als der Aktionszins. Du kannst dein Geld dann problemlos zu einer anderen Bank mit besseren Konditionen umschichten.
Ist mein Geld auf einem Tagesgeldkonto sicher?
Ja. Innerhalb der EU sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Person und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. In Deutschland gibt es darüber hinaus freiwillige Sicherungssysteme, die den Schutz noch weiter erhöhen. Tagesgeld zählt zu den sichersten Anlageformen überhaupt.
Muss ich Steuern auf Tagesgeld-Zinsen zahlen?
Ja, Zinserträge unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Du kannst einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank einrichten, um den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (bzw. 2.000 Euro bei Zusammenveranlagung) zu nutzen.
Wie oft wird der Zins gutgeschrieben?
Die Zinsgutschrift variiert je nach Bank. Üblich sind monatliche, vierteljährliche oder jährliche Gutschriften. Bei monatlicher Gutschrift profitierst du vom Zinseszins-Effekt, da die gutgeschriebenen Zinsen im nächsten Monat mitverzinst werden. In unserem Vergleich siehst du die Gutschrift-Frequenz für jedes Angebot.